Backpacking Kambodscha – Deine Reisetipps (4/6)

Backpacking Kambodscha – Deine Reisetipps (4/6)

 

Landestypisch, individuell und günstig reisen in Kambodscha

In zwei Monaten mit dem Rucksack durch das Königreich im Herzen Südostasiens. Reisetipps für deinen Reisealltag und das Unterwegssein im Land der Khmer. Reisetaugliche Informationen für individuelle Erkundungstouren und Empfehlungen für das sichere Reisen in Kambodscha. Erfahrungen und Beobachtungen zum individuellen, günstigen und freien Reisen im Land der Khmer. Reisetipps für deine Ferneise nach Kambodscha.

 

 1 Alltägliches Reiseleben

 

 2 Unterwegs im Königreich Kambodscha

 

 3 Erkunde und erlebe Kambodscha

 

 4 Backpacking Kambodscha – Schütze dich!

 

Backpacking Kambodscha - Deine Reisetipps
Reisetipps für deinen Kambodscha Urlaub

1 Alltägliches Reiseleben

UNTERKUNFT

  • Ein Doppelzimmer zum Wohlfühlen gibt es beim Backpacking Kambodscha bereits ab sechs US-Dollar. Ein Bett im Schlafsaal  findet man mit etwas Glück bereits ab einem US-Dollar.

 

  • Couchsurfing in Kambodscha funktioniert insbesondere in Siem Reap und Phnom Penh sehr gut. Die Auswahl an Gastgebern ist in diesen Städten im Vergleich zu kleineren Orten wie Kampot groß. Viele Gastgeber sind Einwanderer aus den USA, Europa oder Australien.

 

  • Badezimmer in Asien – Ein Erlebnis. Duschabtrennungen sind Fehlanzeige, vorhanden ist eine Nasszelle. Ein Duschkopf hängt mitten im Raum und ein Wasserschlauch zum Säubern nach dem Toilettengang befindet sich neben der Keramikschüssel. Toilettenpapier benutzt man in Kambodscha nur zum Abtrocknen nach der Säuberung. In einigen Fällen fordert ein Hinweisschild, dass alle benutzten Papierreste in den daneben stehenden Mülleimer zu entsorgen sind. Wenn kein Spülkasten vorhanden ist, muss mit einer Schöpfkelle aus einem Wasservorratsbecken von Hand gespült werden. Auf öffentlichen Toiletten trifft man nach wie vor auf Stehklos, die ohne Toilettensitz funktionieren. Ein einfaches Loch im Boden, eventuell mit einer Keramik zum drauf stellen. Drüber hocken, zielen und hoffen, dass alles gut geht. So wird jeder Toilettengang in Kambodscha zu einem außergewöhnlichen Erlebnis.

 

  • Das Duschwasser ist in Kambodscha häufig kalt. Warmwasser-Bereiter sind vorhanden, aber oft defekt. Bei tropischen Temperaturen sind die kalten Duschen morgens und abends eine willkommene Abkühlung.

 

  • Klimaanlagen in Kambodscha. Für Kurzzeitreisende überlebenswichtig, denn es dauert lange sich an die Hitze zu gewöhnen. Ein Zimmer mit Ventilator scheint bei einem längeren Aufenthalt die bessere Wahl. Der stetige Wechsel von kalt nach warm ist extrem belastend und führt häufig zu Erkältungen. Gedanken zur Nachhaltigkeit und die Erkenntnis, dass die Hitzewand beim Verlassen des Zimmers nicht verschwindet, gibt Denkanstöße. Ventilator statt Klimaanlage ist gesünder, spart in Kambodscha Geld und schont die Umwelt. Die Zimmer ohne Klimaanlage sind je nach Hotel zwei bis drei US-Dollar pro Nacht günstiger.

 

  • Guter Service und angenehme Standards beim Backpacking Kambodscha. Wäsche waschen, Motorroller bzw. Fahrrad ausleihen oder Touren buchen, alles ist nahezu in jeder Unterkunft möglich. Damit ist das Reisen sehr einfach. Ein Preisvergleich mit dem Fahrradverleih oder der Reiseagentur um die Ecke lohnt sich dennoch.

 

  • Nahezu jeden Abend gehören kurze Stromausfälle zum Alltag dazu. Es kann dabei auch mal länger dauern, bis der Strom wieder seinen Dienst tut und alles am Leben hält. In der Zwischenzeit erzeugt eine vom Hotel gereichte Kerze gemütliche Atmosphäre und die Taschenlampe bzw. Stirnlampe kann für den Besuch des stillen Örtchens von Nöten sein.

 

Backpacking Kambodscha - Deine Reisetipps
Reisealltag beim Backpacking Kambodscha

WÄSCHE WASCHEN

  • Wäsche waschen funktioniert nahezu an jeder Straßenecke. Für einen US-Dollar pro Kilo bekommt man seine Wäsche gewaschen und getrocknet zurück. Gewaschen wird allerdings mit kaltem Wasser, was die Flecken nur bedingt entfernt.

 

INTERNET & TELEFON

  • Internet ist in Kambodscha überall frei verfügbar. Die Geschwindigkeit variiert je nach Aufenthaltsort und Uhrzeit. Die Erreichbarkeit hat keine Grenzen, denn selbst in allen Bussen und Mini-Vans wird WLAN zur freien Nutzung angeboten. Bei letzterem gibts eine 50/50 Chance, dass das WLAN auch funktioniert.

 

  • Um dich beim Backpacking Kambodscha telefonisch bei der nächsten Unterkunft nach einem freien Bett zu erkundigen, benötigst du eine kambodschanische SIM-Karte. Für wenige US-Dollar kann man diese in den dicht besiedelten Orten erwerben.

 

EINKAUFEN BEIM BACKPACKING KAMBODSCHA

  • Seinen täglichen Bedarf an Lebensmitteln auf Kambodschas Märkten abzudecken, ist günstig und lecker. Ob klein und lokal oder groß und touristisch. Märkte sind das Zentrum eines jeden Orts. Lebensmittel und Utensilien für den Kosmetikbereich gibt es überall zu erwerben.

 

  • Wenns mal schnell gehen muss, gibt es an jeder Straßenecke einen kleinen Shop. Trinkwasser, Snacks für Zwischendurch und Drogerieartikel decken den Grundbedarf ab.

 

  • Große Supermärkte finden sich nur vereinzelt in den großen Städten. Diese Kaufhäuser erinnern oftmals an ein Geisterhaus und werden ausschließlich von Touristen besucht. Die einheimische Bevölkerung tastet sich nur langsam an die Supermarktriesen heran. Zu teuer und unüberschaubar.

 

 

Backpacking Kambodscha - Deine Reisetipps
Ursprünglicher Markt statt moderner Shoppingmall

DIE VERSTÄNDIGUNG

  • Die Landessprache ist Khmer und ihr Alphabet besteht aus Schriftzeichen, welche nur schwer zu entziffern sind.

 

  • Die Kambodschaner sprechen sehr gutes Englisch, was der Kommunikation zugutekommt. Erfahrungsgemäß besser als im wohlhabenderen Thailand.

 

  • In abgelegenen nicht-touristischen Orten wirst du mit deinem Englisch auf Unverständnis treffen. Das handliche Buch „Point-It“ ist in diesen Momenten dein bester Freund und bringt Aufklärung.

 

DIE LANDESWÄHRUNG

  • Es existieren zwei Währungen in Kambodscha. Der amerikanische US-Dollar und die Landeswährung Riel stehen beim Begleichen der Rechnung zur Wahl. Beide Varianten funktionieren super. Kleinere Beträge in Riel bezahlen und die großen in US-Dollar. Das Wechselgeld ist eine Kombination aus US-Dollar und Riel.

 

  • Das Preisniveau für Deutsche ist in Kambodscha niedrig, im Vergleich zu Thailand und Vietnam aber höher. 4.000 Riel entsprechen einem USD. Anfangs verwirren die stetigen Umrechnungen und das Hantieren mit zwei Währungen. Die Gewohnheit kehrt aber nach einigen Tagen ein und das Rechnen normalisiert sich.

 

  • Die DKB-Kreditkarte* ermöglicht das kostenfreie Geldabheben an nahezu jedem Automaten in Kambodscha. Die Geldautomaten spucken US-Dollar aus. Riel kommt später als Wechselgeld ins Portemonnaie. An einigen Automaten werden Gebühren erhoben, die aber nicht deiner Bank aus Deutschland geschuldet sind.

 

2 Unterwegs im Königreich Kambodscha

Die Verkehrsanbindung ist für das Abenteuer Backpacking Kambodscha im ganzen Land sehr gut ausgebaut.
 

BACKPACKING KAMBODSCHA MIT DEM BUS

  • Die sogenannten Touristenbusse sind zu 90 Prozent Mini-Vans, die nicht nur zwei bis drei US-Dollar teurer sind, sondern auch kleiner, enger und damit unbequemer.

 

  • Die Kambodschaner fahren mit lokalen Bussen. Diese bieten beim Backpacking Kambodscha neben mehr Kontakt zur einheimischen Bevölkerung vor allem mehr Platz. In großen Reisebussen fährt es sich angenehmer und es spart ein paar US-Dollar pro Fahrt.

 

  • Die Auswahl zwischen dem Touristen- und Lokal-Bus besteht nicht überall. Die Wörter „Local-Bus“ oder „big-bus“ helfen bei der Verständigung und sind gebräuchlich.

 

  • Trampen in Kambodscha. Ein Italiener berichtete, dass das Trampen in Kambodscha erlebnisreich und doch einfach umsetzbar ist. Die Kambodschaner sind interessiert und freuen sich über deine Gesellschaft. Auch wenn es in Kambodscha mehr Roller als Autos gibt, auf den Hauptverkehrsstraßen findet sich immer eine geeignete Mitfahrgelegenheit. Auf die Erklärung, was genau du am Straßenrand machst, solltest du allerdings vorbereitet sein. Trampen ist in Kambodscha (noch) keine bekannte Reiseform und nicht jedem vertraut.

 

BACKPACKING KAMBODSCHA MIT DEM BOOT 

  • Kambodschas Ortschaften liegen am Wasser. Das Boot ist ein gängiges Transportmittel und verbindet touristische Hotspots miteinander. Die Bootsfahrt ist ein echtes Abenteuer beim Backpacking Kambodscha. Als stiller Beobachter gibt es Einblick in das ursprüngliche kambodschanische Flussleben. Von Siem Reap wird eine Fahrt auf dem Wasser nach Battambang angeboten. Von dort aus geht es weiter über die Hauptstadt Phnom Penh in Richtung Osten.

 

  • Nachteil am Bootstreiben sind die Fahrzeiten und die Kosten. Die Fahrten dauern doppelt so lange und sie kosten das Zwei- bis Dreifache im Vergleich zum Bus.

 

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Mit dem Zweirad durch Kambodscha

UNTERWEGS INNERHALB DER ORTSCHAFTEN

  • Das Tuk-Tuk als geläufigstes Verkehrsmittel, um innerhalb der Orte von A nach B zu gelangen. Tuk-Tuks bestehen aus einem Motorroller und einer Art Wagen für die Gäste. Je nach Größe passen zwei bis sechs Fahrgäste hinein. Eine Alternative zu den Tuk-Tuks sind Motorroller, die ebenso als Taxi fungieren. In Phnom Penh gab es vereinzelt auch Auto-Taxis inklusive Taxometer und Fahrräder mit kleinen Wagen davor.

 

  • Busse halten generell einige Kilometer außerhalb vom Ortskern. Das Tuk-Tuk befördert die Touristen die letzten vier bis fünf Kilometer zur Unterkunft. Um Geld zu sparen, lass die aufdringlichen Tuk-Tuk Fahrer nach deiner Ankunft erstmal ziehen und entferne dich vom Haltepunkt des Busses. Verschaffe dir einen Überblick und verhandele einen besseren Fahrpreis mit dem Tuk-Tuk Fahrer, der sich etwas Abseits vom Getümmel befindet. Ein bis zwei US-Dollar lassen sich so pro Fahrt einsparen.

 

RUCKSACK STATT KOFFER

Beachte bei der Routenplanung durch Kambodscha, dass es viele Straßen ohne Asphalt gibt. Die Straßenoberfläche besteht aus rotem Sand, inklusive Schlaglöchern und Kieselsteinen. Bei ständigen Ortswechseln ist Rucksack statt Koffer von Vorteil.

 

3 Erkunde und erlebe Kambodscha

RESPEKT

  • In Kambodscha herrscht tropisches Klima. Temperaturen bis zu 30 Grad bedeuten kurze Klamotten. Für die Kambodschaner ist es eine Sache von gegenseitigem Respekt, nicht viel Haut zu zeigen. Lange Kleidung dient obendrein als effektiver Schutz vor der extremen Sonneneinstrahlung. Beim Backpacking Kambodscha mit kleinen Gesten Respekt zeigen und so die Integration in das Leben der Kambodschaner vereinfachen. Schulterfreie Shirts, schlabbrigen Hosen oder Hotpants bringen die Einheimischen eher zum Schmunzeln. Von den Einheimischen erfuhren wir, das eine Kambodschanische Frau nie viel Haut zeigt. Nagellack und hübsch-frisierte Haare interessieren sie nicht. Solche Frauen verdienen ihr Geld überwiegend nachts auf der Straße.

 

  • In Kambodscha übergeben die Menschen das Geld immer mit zwei Händen. Ein weiteres Zeichen des Respekts.

 

  • Die Kombination aus sauberer Kleidung sowie dem Sprechen von ein paar Worten Khmer lassen Sympathie und Freude aufkommen. „Suasdey!“ und „Åkhun!“ helfen bei der Begrüßung und Bedankung in Landessprache. In die Kultur eintauchen und die Herzen der Einheimischen öffnen.

 

TEMPELBESUCH

  • Ein Tempelbesuch ist an Kleidungsvorschriften geknüpft. Beinfreie und schulterfreie Kleidung sind Tabu. An heißen Tagen reicht ein großes aber blickdichtes Tuch zum Abdecken der freien Körperpatien. In den touristisch angepriesenen Tempeln wird die Kleidungsvorschrift strenger betrachtet als in den kleineren Tempelanlagen. Hier ist lange Kleidung unabdingbar, wie beispielsweise beim Besuch der Turmspitze des Angkor Wat Tempels.

 

  • Die Tempelbauten werden grundsätzlich barfuß betreten. Zurückhaltendes und ruhiges Verhalten trägt auf jedem Tempelgelände zu einem gelungenen Besuch bei.

 

Backpacking Kambodscha - Deine Reisetipps
Tempelerkundung beim Backpacking Kambodscha

HANDELN

  • Auf den Märkten wird gehandelt, was das Zeug hält. Die Preise sind für Touristen meist von vornherein verdoppelt oder verdreifacht angesetzt.

 

  • Handel aber nicht an falscher Stelle. Eine Marktfrau, die ihr Gemüse als Startpreis bereits für wenige Cent anbietet, hat ein Handeln um weitere Cent nicht verdient.

 

TIERTOURISMUS

  • Geldgier macht aus wilden Tieren touristische Attraktionen. Elefanten werden unter Gewalt dressiert, damit Menschen auf ihnen reiten können. Alle Attraktionen, die den Menschen in Körperkontakt mit wilden Tieren bringen, sind schlichtweg unnatürlich.

 

 

MIT DEM ZWEIRAD DURCH KAMBODSCHA

Es ist ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer, die Umgebung auf eigene Faust mit dem Roller oder Fahrrad zu erkunden. Beim Verleih von diesen Fortbewegungsmitteln ist es wichtig einige Dinge zu beachten:

  • Ein Fahrrad wird bereits ab einem US-Dollar und ein Schaltroller ab sechs US-Dollar pro Tag angeboten.

 

  • Unterschreibe ein Dokument nur, wenn bereits vorhandene Mängel genau vermerkt sind und mach vor der Abfahrt Fotos davon. Damit verhinderst du unangenehme Überraschungen bei der Rückgabe. Das Ausfüllen solcher Dokumente ist allerdings selten der Fall.

 

  • In den meisten Verleihstationen außerhalb des Hotels verlangt man den Original-Reisepass bzw. einen Pfand in Form von Geld als Sicherheit. Hohe Pfandbeiträge sowie das Hinterlassen des Original-Reisepasses sollten vermieden werden. Eine Kopie des Passes vermittelt alle notwendigen Daten. Fertige eine Kopie des Reisepasses als eigenes Back-Up an, falls du den Original-Reisepass hinterlässt.

 

4 Backpacking Kambodscha – Schütze dich!

NATÜRLICHER SCHUTZ

 

  • Kambodscha hat eine faszinierende Tierwelt. Dazu zählen neben Ratten auch kleine Insekten. Insbesondere Kakerlaken und Ameisen sind überall anzutreffen. Schütze dein Essen vor den Insekten. Das kleinste Luftloch in der Verpackung erregt die Aufmerksamkeit der kleinen Tierchen und am nächsten Morgen ist die Überraschung groß.

 

  • Mücken übertragen Krankheiten und zählen zu Kambodschas Bewohnern. Das Moskitonetz inkl. Sisalschnur kam in Kambodscha häufig zum Einsatz, da viele Budget-Hotels kein Moskitonetze vor den Fenstern bzw. über dem Bett zur Verfügung stellten.

 

  • Straßenhunde sind Teil des alltäglichen Lebens von Kambodscha. Die Stimmung der freilaufenden Hunde kann schnell umschlagen. Aggressive Situationen beim Übertreten von Grundstücksgrenzen können schnell gefährlich werden. Die Situation im Auge behalten und mit Bedacht handeln, dann ist man auf der sicheren Seite.

 

Backpacking Kambodscha - Deine Reisetipps
Sicher in Kambodscha unterwegs

VORSICHT & VERTRAUEN

  • Beim Grenzübertritt sollte man es vermeiden, Währung zu tauschen. Beim Grenzübertritt versuchen dir „Reiseführer“ zu einem schlechten Kurs die Landeswährung Riel anzudrehen. Die Aussage, dass man ohne Riel nichts kaufen kann oder mehr bezahlt, ist reine Betrugsmasche. Mit US-Dollar kann problemlos überall gezahlt werden. Tausche daher am Besten vor deinem Grenzübergang etwas Geld in US-Dollar, sodass du vorbereitet bist.

 

  • Der Versuch, einen teureren Preis raus zu schlagen ist Normalität in Kambodscha. Vergleiche Preise für Touren und Tickets an mehreren Stellen und erkundige dich zusätzlich im Lonely Planet – Reiseführer Kambodscha*  oder im Internet bevor du zuschlägst. Die Unterschiede sind enorm und das Geld kann dir nur so aus den Händen flutschen.

 

  • Hinterlasse besser keinen Original-Reisepass beim Ausleihen von Verkehrsmitteln. Negativerfahrungen von anderen Reisenden warnten vor dieser Betrugsmasche in Kambodscha. Der Original-Pass als Druckmittel. Beim Zurückgeben des Rollers kam die Behauptung auf, dass der Roller beschädigt wurde. Ohne Herausgabe von Geld wurde der Reisepass einfach einbehalten.

 

  • Die Menschen in Kambodscha zeichnet eine natürliche Freundlichkeit aus. Manche Kambodschaner nutzen die Leichtgläubigkeit der Touristen aus, um ihr Produkt zu verkaufen. Mit gutem Englisch werden überteuerte Touren oder gefälschte Markenware unter die Leute gebracht. In Kambodscha lernt man schnell zu unterscheiden, wer an einem echten Gespräch interessiert ist und wer dich schlichtweg mit baren Dollar-Scheinen verwechselt.

 

  • Bettler sind in Kambodscha weit verbreitet. Wo arm und reich aufeinander treffen, ist das die Konsequenz. Ein kambodschanischer Bewohner klärt auf: Bettelnde Kinder werden von ihren Eltern vorgeschickt, da man den Touristen auf diese Weise mehr Geld entzieht. In Phnom Penh gingen bettelnden Kinder jeden Tag von Restaurant zu Restaurant, um Geld einzutreiben. Der Kambodschaner warnte, diese betrügerischen Geschäfte nicht zu unterstützen. Gib den Kindern Essbares. Damit stillst du den Hunger der Kinder und stärkst nicht das Business der Eltern. Ein Durchschnittseinkommen von weniger als 100 US-Dollar im Monat macht das Betteln lukrativ und an manchen Orten ist ein wahres Business entstanden. Im Gegensatz hierzu gibt es Bettler in Kambodscha, die zum Überleben auf die Unterstützung von Spenden angewiesen sind. Es ist nicht einfach, den reichen aber arm aussehenden Bettler vom wahren Armen zu unterscheiden. Auf das eigene Gefühl hören und nicht blenden lassen.

 

  • „Happy Pizza“  Die Pizza mit Marihuana verfeinert. In Städten wie Siem Reap, Phnom Penh und Kampot ist die spezielle Pizza inklusive der grünen Zutat auf der Speisekarte gelistet. Das Mahl ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. Die Folgen einer „Happy Pizza“ sind unklar und können bei jedem anders ausfallen.

 


 

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Beitragsserie über das Königreich Kambodscha im Herzen Südostasiens

Impressionen und Erfahrungen aus zwei Monaten Backpacking durch Kambodscha.
 

Kambodscha – Entdecke das Königreich! (1/6)

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